Fotoprojekt Oberalsterniederung

Hier geht es zur Alsterquelle
Hier geht es zur Alsterquelle

Es beginnt alles, an der  ....  Alsterquelle.

 

Wenn heute der Wanderer mit seinem Auto bis fast zur Quelle fahren kann, oder den gelben Wegweisen mit dem Hinweis AQ gefolgt ist, kann man sich gar nicht mehr so recht vorstellen, dass in früheren Zeiten regelrecht nach dem Ursprung der Alster gesucht werden musste.

 

 

Im Jahre 1645 stiefelte eine Gruppe von Gutachtern durch die sumpfigen Wiesen im heutigen Rhen:

 

….Sind auff der Henstedter Wische, soweit wir mit Pferden und Wagen kommen können, gefahren, haben nachgehenents in sumpfigen Ohrten die ocularen inspektionen zu fuße verrichtet und den tractum besichtigt, Haben daselbst anfänglich observiret, dass die Alster ihren Ursprung in den Henstedter Wischen habe….

 

Alte Landkarten weisen anstelle der heutigen oberen Alster einen Bach Namens Wackebek aus, der nach Westen gerichtet war und dem Verlauf der heutigen Pinnau entsprach.

 

Als Alsterquelle galt damals die Alte Alster aus dem Nienwohlder Moor. Als die  Hamburger den Fluß zu Beginn des 14.Jahrhunderts von den Schauenburgischen Grafen kauften, geschah das nur bis oberhalb Stegen, wo damals der Alster-Trave Kanal abbog und die alte Alster fließt. Weiter Zuflüsse aus Richtung Nahe und von den heutigen Oberalsterniederungen waren eher unbedeutend. Erst als im 18.Jahrhundert die reichlichen Zuflüsse aus dem Nienwohlder Moor durch den Kanalbau und durch Kultur ausblieben, besann man sich der Zuflüsse aus dem Oberalstergebiet und erlangte schliesslich per Vertrag mit Dänemark im Jahre 1768 das Recht zur Aufräumung der Zuflüsse von der Naher Seite.

 

An der Alsterquelle
An der Alsterquelle

Manch ein Besucher ist enttäuscht wenn er an der Alsterquelle steht. Hat man etwa einen lustig sprudelnden Bach erwartet, oder etwa sogar einen Wasserstrahl, der aus dem Nichts aus dem Boden schießt? Nichts passiert hier: Nur ein Bronzedeckel weist auf den Quellgrund der Alster hin. In manchen trockenen Sommern bleibt sogar nur noch ein schlammiges Rinnsal über...

 

Doch schon nach wenigen Meter "flußabwärts" beginnt die Alster ihren 56 km langen Lauf bis nach Hamburg. Bereits an der ersten Brücke über die Alster sorgt ein kleiner Bach aus dem nahen Moor für mehr Wasser.

 

 

Weiter führt uns der Weg durch die Alsterwiesen. Wir befinden uns auf dem Hein-Timm-Weg, der nach dem bekannten Volksschauspieler Hein Timm benannt wurde.

Winter in den Oberalsterniederungen

Auch, oder gerade, im Winter lohnt sich ein Besuch in den Oberalsterniederungen.

Jetzt wo die Natur ruht, die Weiden leer sind und die Bäume ihrer ganze Schönheit zeigen, kann man durchathmen in den unendlichen Weiten der Natur.

 

 

Von Wilstedt zum Speckel

Vom Hohnerberg zur dritten Alsterbrücke

Winter rund um die Alsterquelle